Spitzenbesetzung
KI- und Tech-Recruiting für den DACH-Raum

Die besten KI-Köpfe bewerben sich nicht. Wir holen sie für Sie.

Spitzenbesetzung ist die spezialisierte Personalvermittlung für KI-, ML- und Data-Experten im DACH-Raum. Vorqualifiziert, referenzgeprüft, im Median in 72 Stunden auf Ihrer Shortlist.

  • +100
    zufriedene Kunden
  • +142
    besetzte KI-Mandate
  • +1.800
    vorqualifizierte Spezialisten
Der Einsatz

Eine offene KI-Stelle kostet mehr als ein Gehalt.

Im Schnitt bleibt eine IT-Stelle in Deutschland 7,7 Monate unbesetzt. Sieben Monate, in denen Ihre KI-Roadmap steht, Projekte sich verschieben und Ihr Wettbewerb vorzieht. Bundesweit sind rund 109.000 IT-Stellen offen, und die Lücke wächst weiter.

Bei KI-Spezialisten verschärft sich die Lage. Die Projektanfragen sind in einem Jahr um 230 Prozent gestiegen, die Zahl verfügbarer Experten nur um 31 Prozent (Malt Tech Trends).

109.000
Offene IT-Stellen in Deutschland
Bitkom 2025
7,7 Monate
Durchschnittliche Vakanzdauer
Bitkom 2025
85 %
Unternehmen beklagen Fachkräftemangel
Bitkom 2025
Warum wir

Warum Unternehmen mit uns besetzen

Nur KI und Daten.

Wir vermitteln ausschließlich in diesem Feld und kennen jede Rolle im Detail, vom Computer-Vision-Engineer bis zum MLOps-Spezialisten.

Wir kennen den Unterschied.

Ein ML Engineer ist kein Data Scientist. Wir besetzen nach echtem Anforderungsprofil, nicht nach Stichwort im Lebenslauf.

Entscheidungen auf Daten.

Wir kennen die realen Tagessätze, Vakanzdauern und Gehaltsbänder im DACH-Raum und beraten Sie damit, statt aus dem Bauch.

Geprüft auf Produktionserfahrung.

Wir schlagen Profile vor, die Systeme im echten Betrieb gebaut haben, nicht beeindruckende Vorführungen.

Klassische Personalberatung
  • Generalisten, die heute IT, morgen Sales besetzen
  • Profilflut nach Stichwortsuche im Lebenslauf
  • Tagessätze und Gehälter aus dem Bauch heraus
  • Kontakt endet mit der Unterschrift
  • Scheinselbständigkeit als Randthema
So arbeiten wir
  • Ausschließlich KI, ML und Data — seit 2019
  • Verdichtete Shortlist, im Median nach 72h
  • Tagessätze und Gehälter aus eigener DACH-Datenbasis
  • Begleitung auch nach Onboarding und Vertragsende
  • AÜG-konform, Scheinselbständigkeits-Sicht inklusive
Werkzeuge und Marktwissen

Sofort einsatzbereit: Werkzeuge und aktuelle Marktdaten

Das Spitzenbesetzung-Team berät zum Tagessatz: Katharina, Markus und Stefan am Tisch mit Laptop, Notizen und Rate Card
Kostenloses Werkzeug

Was kostet ein KI-Freelancer?

Berechnen Sie in Sekunden marktübliche Tagessätze, nach Rolle, Erfahrung und Region. Als Orientierung für Ihre Budgetplanung.

Tagessatz berechnen
Das Spitzenbesetzung-Team analysiert den KI-Talentmarkt-Report DACH 2026 am Bildschirm mit Gehalts- und Tagessatz-Trends
Kostenloser Report

KI-Talentmarkt-Report DACH 2026

Gehälter, Tagessätze, Besetzungszeiten und die wahren Kosten unbesetzter KI-Rollen. Frei lesbar, ohne Anmeldung.

Report lesen
Beweis

Zahlen, die für sich sprechen

Auszug aus unserer internen Mandatsdatenbank, Stand Q1 2026. Wir besetzen ausschließlich KI-, ML- und Datenrollen.

142
Erfolgreich besetzte KI- und Datenmandate seit 2019
72h
Median bis zur ersten qualifizierten Shortlist
1.800+
Vorqualifizierte KI-Spezialisten im DACH-Netzwerk
Wir hatten die Position fast ein halbes Jahr ausgeschrieben. Nach zwölf Tagen lagen drei Profile auf dem Tisch, die wir alle hätten einstellen können. Der Unterschied: Sie wussten, wovon sie reden, wenn es um MLOps ging."
VP Data & AI · mittelständischer Industriekonzern
Für die Festanstellung unseres Head of AI hatten wir zuvor zwei Berater versucht. Nach vier Monaten war die Position immer noch offen. Innerhalb von drei Wochen hatten wir einen Kandidaten, der technisch überzeugt und kulturell passt."
CTO · B2B-SaaS-Unternehmen (Mittelstand)
Wir brauchten einen Senior ML Engineer für ein sechsmonatiges Projekt. Innerhalb von fünf Arbeitstagen lag ein geprüftes Profil vor. Der Freelancer war nach zehn Tagen im Projekt und lieferte ab Woche zwei produktiv."
Projektleiterin KI-Innovation · Industrie 4.0-Konzern
Wir hatten ein klares Anforderungsprofil für einen Lead Data Scientist mit Schadenmodell-Erfahrung. Andere Berater haben uns Generalisten geschickt. Hier kamen vier Profile, von denen drei wirklich aus der Versicherung kamen. Nach fünf Wochen war die Stelle besetzt."
Chief Data Officer · börsennotierter Versicherer
Wir wollten ein KI-Team aufbauen, ohne erst einen CDO einzustellen. Über vier Monate haben wir gemeinsam einen Projektleiter, zwei ML Engineers und einen Data Engineer besetzt, ein Mix aus Festanstellung und Contracting. Heute läuft die Predictive-Maintenance-Strecke in Produktion."
Geschäftsführer · Maschinenbau-Mittelstand, 350 MA
Für unsere RAG-Plattform brauchten wir kurzfristig einen Senior LLM Engineer. Sieben Tage von Anfrage bis Onboarding, Tagessatz im Marktkorridor, keine Diskussionen über Scheinselbständigkeit. Der Freelancer war ab Tag drei produktiv und hat unseren Stack ernsthaft verbessert."
Head of Engineering · Fintech-Scale-up (Series B)
Über uns

Wer Sie berät

Ein kleines Team mit langer Erfahrung in Tech-Recruiting, Personalvermittlung und Executive Search. Keine Trainees, keine Hand-offs.

Porträt von Markus Hoffmann

Markus Hoffmann

Managing Partner · Contracting

14 Jahre IT- und Tech-Recruiting, davor fünf Jahre Inhouse-Recruiting bei einem DAX-Konzern. Schwerpunkt MLOps, Data Engineering und Plattformrollen. Bringt Projekte in Tagen statt Monaten ans Laufen.

Porträt von Katharina Brenner

Katharina Brenner

Head of Executive Search

12 Jahre Headhunting für Tech- und Datenführung, vorher Senior Consultant bei einer Münchner Boutique. Besetzt Head-of-AI-, CDO- und VP-Data-Mandate im Mittelstand und in Konzernen. Diskret, gründlich, mit Netzwerk.

Porträt von Stefan Albrecht

Stefan Albrecht

Senior Recruiter · Festanstellung

9 Jahre Personalvermittlung, Diplom-Informatiker mit ML-Hintergrund. Liest Lebensläufe technisch und erkennt, ob ein Profil produktiv gearbeitet hat oder nur Demos gebaut hat. Verantwortet die Vermittlung in Festanstellung.

Prozess

So besetzen wir Ihre Rolle

  1. Bedarf klären

    Tag 1

    Wir verstehen Rolle, fachliche Tiefe und Zeitrahmen. Ehrliche Einschätzung, ob und wie schnell sich die Position besetzen lässt.

  2. Profile vorschlagen

    Woche 1 bis 2

    Sie sehen ausschließlich Profile, die zur Aufgabe passen. Verdichtete Auswahl statt Bewerbungsflut.

  3. Auswahl begleiten

    Woche 2 bis 3

    Wir ordnen technische Schwerpunkte ein, holen Referenzen ein und begleiten Sie strukturiert durch die Entscheidung.

  4. Vertrag sauber gestalten

    Woche 3 bis 4

    Rahmenvertrag, Rechtskonformität und Konditionen klar geregelt. Bei Contracting inklusive Scheinselbständigkeits-Sicht.

  5. Nach dem Start begleiten

    Laufend

    Wir bleiben Ansprechpartner nach dem Onboarding. Bei Veränderungen im Zuschnitt passen wir gemeinsam an.

Erstberatung

KI-Experten anfragen — Freelance, Festanstellung oder Executive Search.

Beschreiben Sie kurz die Rolle. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung und dem passenden Modell.

  • Ein Ansprechpartner für Contracting, Festanstellung und Headhunting
  • Vorqualifizierte KI-Experten aus dem DACH-Raum
  • Shortlist im Median nach 72 Stunden
  • Klarer Tagessatz- oder Gehaltsrahmen vor den ersten Profilen
  • Rechtskonform: AÜG, Scheinselbständigkeit, EU AI Act
  • Kostenfrei und unverbindlich
Wissen · Personalberatung für KI Experten

Personalvermittlung und Personalberatung für KI-Experten, KI Freelancer und KI Führungskräfte im DACH-Raum: Wie Unternehmen heute KI-Fachkräfte finden

Künstliche Intelligenz ist kein Pilotprojekt mehr. Sie steckt in Produkten, in Prozessen und in Entscheidungen. Wer die richtigen Köpfe dafür findet, baut Vorsprung auf. Wer wartet, verliert ihn. Dieser Leitfaden erklärt, wie moderne KI-Personalberatung funktioniert, welche Rollen gerade entscheidend sind und worauf Unternehmen 2025 achten sollten.

Warum klassisches Recruiting bei KI nicht mehr reicht

KI-Talente sind keine normale IT-Zielgruppe. Sie sind selten, gut informiert und meistens nicht aktiv auf Jobsuche. Eine Stellenanzeige auf einer Jobbörse erreicht heute fast niemanden mehr, der eine produktive LLM-Pipeline gebaut hat. Wer im Wettbewerb um diese Profile bestehen will, braucht persönliche Ansprache, fachliches Verständnis und ein klares Wertversprechen. Genau hier setzt spezialisierte Personalberatung für Künstliche Intelligenz an.

Wir suchen nicht nach Schlagworten. Wir suchen nach Menschen, die Modelle in Produktion gebracht, Halluzinationen gemessen, Latenzen optimiert und mit echten Nutzerdaten gearbeitet haben. Der Unterschied zeigt sich spätestens nach der Probezeit oder nach den ersten zwei Sprints im Projekt.

Drei Modelle: Contracting, Vermittlung, Headhunting

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, eine KI-Rolle zu besetzen. Der richtige Weg hängt davon ab, wie lange Sie die Rolle brauchen, wie strategisch sie ist und wie schnell Sie liefern müssen.

KI-Contracting ist die richtige Wahl für klar abgegrenzte Projekte mit Liefergegenstand. Sie bekommen in ein bis zwei Wochen einen erfahrenen Freelancer, der ein RAG-System aufbaut, ein Modell finetuned oder eine MLOps-Pipeline stabilisiert. Mehr Details dazu im Bereich Contracting.

Direktvermittlung passt, wenn Sie eine Rolle dauerhaft im Haus aufbauen wollen. Wir finden Senior Data Scientists, Machine Learning Engineers, LLM Engineers oder AI Solutions Architects in Festanstellung. Im Schnitt sechs bis zwölf Wochen vom Briefing bis zur Vertragsunterzeichnung. Mehr unter Vermittlung.

Executive Search ist der diskrete Weg für Schlüsselrollen wie Head of AI, VP AI oder Chief AI Officer. Die Zielgruppe ist klein, oft nicht sichtbar und nicht erreichbar über Jobportale. Hier zählt das Netzwerk und die saubere Ansprache. Mehr im Headhunting-Bereich.

Welche KI-Rollen Unternehmen heute brauchen

Der Markt hat sich in den letzten zwei Jahren stark ausdifferenziert. „Data Scientist“ als Sammelbegriff trägt nicht mehr. Heute braucht ein KI-Team klare Rollen mit klaren Verantwortungen. Die wichtigsten Profile im DACH-Raum sind aktuell:

  • LLM Engineer – baut produktive Anwendungen rund um Sprachmodelle, kennt Prompting, Tool-Use, Function-Calling und Evaluations.
  • RAG-Architekt – verbindet Sprachmodelle mit eigenen Daten über Retrieval, Vector-Datenbanken und Re-Ranking.
  • MLOps Engineer – sorgt dafür, dass Modelle reproduzierbar trainiert, deployed, überwacht und versioniert werden.
  • Machine Learning Engineer – trainiert klassische und tiefe Modelle, schreibt produktiven Code, optimiert Latenz und Kosten.
  • Data Engineer mit AI-Fokus – baut Pipelines, Feature Stores und stellt saubere Daten bereit. Ohne ihn keine guten Modelle.
  • Computer-Vision-Spezialist – arbeitet an Bild- und Videoanalyse, von Qualitätskontrolle bis autonomen Systemen.
  • NLP Engineer – baut Klassifikation, Extraktion, Suche und Conversational AI über Sprachmodelle.
  • AI Solutions Architect – übersetzt Geschäftsanforderungen in tragfähige Architekturen mit Modellen, Daten und Infrastruktur.
  • Head of AI / Chief AI Officer – verantwortet Strategie, Governance, Hiring und Budget über alle KI-Initiativen hinweg.

Was eine gute KI-Personalberatung wirklich leistet

Die Qualität einer Personalberatung zeigt sich nicht in der Zahl der zugesandten Lebensläufe. Sie zeigt sich in drei Dingen: in der Genauigkeit des Briefings, in der Tiefe der fachlichen Prüfung und in der Ehrlichkeit der Rückmeldung. Wir sagen Ihnen, wenn Ihr Anforderungsprofil unrealistisch ist. Wir sagen Ihnen, wenn Ihr Gehalt im Markt zu niedrig liegt. Und wir sagen Ihnen, wenn ein Kandidat fachlich glänzt, aber kulturell nicht passt.

Im Schnitt präsentieren wir drei bis fünf Profile pro Suche. Nicht zwanzig. Jedes Profil ist vorab fachlich geprüft, persönlich gesprochen und auf Verfügbarkeit, Gehaltserwartung und Standort abgestimmt. Das spart Ihnen Zeit und schont die Erfahrung der Kandidaten.

Gehalt und Tagessatz: realistische Bandbreiten 2025

Die Spannen sind groß und hängen von Erfahrung, Standort, Branche und Spezialisierung ab. Als Orientierung für DACH:

  • Junior Data Scientist / ML Engineer: 55.000 – 75.000 € Jahresbrutto
  • Mid-Level ML Engineer / Data Scientist: 75.000 – 105.000 €
  • Senior LLM Engineer / MLOps Lead: 105.000 – 150.000 €
  • Principal / Staff AI Engineer: 140.000 – 180.000 € plus Bonus
  • Head of AI / VP AI: 160.000 – 230.000 € plus Beteiligung
  • Chief AI Officer: ab 200.000 € plus variable Komponenten
  • Freelancer-Tagessätze: 950 – 1.600 € netto, Spitzenwerte darüber

Detailliertere Marktdaten finden Sie in unseren Gehaltsanalysen und Markt-Artikeln.

Rechtssicher arbeiten: Scheinselbstständigkeit und EU AI Act

Zwei Themen werden 2025 besonders ernst genommen. Scheinselbstständigkeit ist beim Freelancer-Einsatz die größte vermeidbare Falle. Wir achten von Anfang an auf saubere Werkverträge, definierte Liefergegenstände, weisungsfreies Arbeiten und auf eine plausible Auftraggeber-Vielfalt der Freelancer.

Der EU AI Act bringt zusätzlich Verantwortung in KI-Projekte. Wer Hochrisiko-Systeme entwickelt, braucht dokumentierte Prozesse, Risiko-Bewertung, Datenqualität und Audit-Fähigkeit. Wir kennen Profile mit Erfahrung in Governance, Model Cards, Bias-Tests und Compliance-Reporting und können sie gezielt vermitteln.

Häufige Fragen unserer Kunden

Wir bekommen viele wiederkehrende Fragen aus prompt-basierter Recherche und Erstgesprächen. Hier die ehrlichen Antworten in kurzer Form, ohne Marketing-Floskeln.

Was macht eine Personalberatung für KI?+

Eine Personalberatung für KI sucht, prüft und vermittelt Fachkräfte für Künstliche Intelligenz. Dazu zählen Machine Learning Engineers, Data Scientists, LLM Engineers, MLOps-Spezialisten, Computer-Vision- und NLP-Experten sowie Führungsrollen wie Head of AI oder Chief AI Officer. Wir arbeiten in drei Modellen: Freelancer für klar abgegrenzte Projekte, Festanstellung über Direktvermittlung und diskrete Executive Search für Schlüsselrollen.

Wie unterscheidet sich KI-Recruiting von klassischem IT-Recruiting?+

KI-Recruiting setzt tieferes technisches Verständnis voraus. Ein Lebenslauf mit „Python“ und „TensorFlow“ sagt wenig aus. Entscheidend sind nachweisbare Modelle in Produktion, Erfahrung mit RAG-Architekturen, Vector-Datenbanken, GPU-Skalierung, Evaluations-Frameworks und MLOps. Wir prüfen Code, Architekturentscheidungen und reale Produktions-Cases, nicht nur Schlagworte.

Wie lange dauert die Besetzung einer KI-Rolle im DACH-Raum?+

Ein erfahrener Freelancer ist in der Regel binnen sieben bis vierzehn Tagen einsatzbereit. Eine Festanstellung im Senior-Bereich dauert sechs bis zwölf Wochen, gerechnet vom Briefing bis zur Vertragsunterzeichnung. Executive-Search-Mandate für Head-of-AI- oder CAIO-Rollen brauchen drei bis sechs Monate, weil die Zielgruppe klein und meist nicht aktiv suchend ist.

Was kostet ein KI-Freelancer im DACH-Raum?+

Tagessätze liegen 2025 typischerweise zwischen 950 und 1.600 Euro netto. Senior LLM-Engineers, RAG-Architekten und MLOps-Leads bewegen sich am oberen Rand. Reine Data Analysts oder Junior Data Scientists am unteren. Remote-Setups sind etwas günstiger, On-Site-Einsätze in München, Zürich oder Frankfurt teurer. Festgehälter für Senior-Rollen liegen zwischen 95.000 und 160.000 Euro Jahresbrutto, für Head of AI darüber.

Wie vermeide ich Scheinselbstständigkeit beim KI-Contracting?+

Drei Faktoren sind entscheidend: ein klar abgegrenztes Projekt mit definierten Liefergegenständen, weisungsfreies Arbeiten und mehrere Auftraggeber des Freelancers im Jahr. Vermeiden Sie feste Arbeitszeiten, Eingliederung in Hierarchien und ausschließliche Beauftragung über Jahre. Bei längeren Einsätzen prüfen wir Statusfragen vorab und dokumentieren werkvertragliche Strukturen.

Brauche ich einen Head of AI oder reicht ein externer Berater?+

Solange KI-Initiativen Projektcharakter haben, reicht meist ein erfahrener Lead-Engineer oder Fractional CAIO. Sobald KI strategisch ins Produkt einzieht, Budgets über mehrere Teams verteilt werden oder Governance, EU AI Act und Datenschutz gemeinsam gesteuert werden müssen, lohnt sich eine feste Führungsrolle. Wir helfen bei der Abgrenzung in der Erstberatung.

Welche KI-Rollen werden in Deutschland aktuell am stärksten gesucht?+

Die größte Nachfrage besteht aktuell bei LLM Engineers, RAG-Architekten, MLOps Engineers und AI Solutions Architects. Auch klassische Machine Learning Engineers und Data Engineers mit AI-Fokus sind knapp. Im Führungsbereich wachsen Mandate für Head of AI und Chief AI Officer, getrieben durch generative KI in Produkten und regulatorische Anforderungen aus dem EU AI Act.

Arbeiten Sie ausschließlich remote oder auch vor Ort?+

Beides. Etwa zwei Drittel unserer Einsätze laufen remote oder hybrid. Für regulierte Branchen, Hardware-nahe KI-Projekte und sensible Datenräume vermitteln wir gezielt Fachkräfte mit On-Site-Bereitschaft in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Wien und Zürich.

Wie prüfen Sie die Qualität eines KI-Kandidaten?+

Wir führen ein technisches Fachgespräch, lassen reale Projektarchitekturen erklären, sichten Code oder Repositories, prüfen Veröffentlichungen und Referenzen und sprechen mit ehemaligen Auftraggebern. Bei Bedarf führen wir gemeinsam mit Ihrem Team ein technisches Assessment durch. Wir präsentieren nur Profile, die wir selbst hinter den Liefergegenständen sehen.

Was kostet die Vermittlung selbst?+

Bei Festanstellungen arbeiten wir mit einem erfolgsbasierten Honorar, das sich am Jahresbruttogehalt der besetzten Rolle orientiert. Bei Freelancer-Vermittlung ist unser Honorar im Tagessatz enthalten, ohne Aufschlag für den Kunden. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich.

Wie ein typisches Mandat bei uns abläuft

Am Anfang steht ein kurzes Gespräch. Wir wollen verstehen, was Sie wirklich bauen, mit welchem Team, in welcher Zeit und mit welchem Budget. Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob Contracting, Vermittlung oder Headhunting der richtige Weg ist.

Danach folgt ein präzises Briefing-Dokument. Wir formulieren die Rolle so, dass auch passive Kandidaten Lust bekommen, mit uns zu sprechen. Wir starten die Suche über unser Netzwerk, gezielte Direktansprache und kuratierte Talent-Pools. Erste Profile sehen Sie meist in der ersten Woche.

Sie führen Gespräche, wir koordinieren Termine und Feedback. Bei Bedarf moderieren wir die Vertragsverhandlung. Nach Vertragsschluss bleiben wir Ansprechpartner für die ersten Monate. Wenn etwas nicht passt, finden wir Ersatz – ohne Diskussion.

Branchen, in denen wir besonders aktiv sind

Wir arbeiten branchenoffen, sehen aber drei Schwerpunkte: produzierende Industrie mit Fokus auf Computer Vision und Predictive Maintenance, Finanz- und Versicherungswesen mit Schwerpunkt auf NLP, Betrugserkennung und Risikomodellen sowie Software- und Plattform-Unternehmen, die generative KI in ihre Produkte integrieren. Daneben begleiten wir Mittelstand und Hidden Champions im DACH-Raum bei ihren ersten ernsthaften KI-Initiativen.

In der Industrie geht es oft um messbare Effekte. Weniger Ausschuss, kürzere Stillstandszeiten, bessere Vorhersagen. Hier zählen Profile, die Modelle mit echten Sensordaten gebaut haben und wissen, wie man sie in eine bestehende OT-Landschaft integriert. In Banken und Versicherungen zählt zusätzlich Compliance. Modelle müssen erklärbar sein, Daten dürfen ihren Raum nicht verlassen, Audits müssen bestehen. In Software-Unternehmen steht oft Geschwindigkeit im Vordergrund. Wer als Erster eine funktionierende KI-Funktion liefert, gewinnt Marktanteile.

Auch der öffentliche Sektor wird aktiver. Behörden, Forschungs­einrichtungen und kommunale Versorger suchen Profile, die KI verantwortungsvoll einsetzen können. Hier ist die Anforderung weniger nach Geschwindigkeit und mehr nach Sorgfalt, Dokumentation und nachvollziehbaren Entscheidungen. Wir vermitteln auch diese Profile.

Standorte und Remote-Modelle im DACH-Raum

Die meisten KI-Profile im DACH-Raum sitzen heute in Berlin, München, Hamburg, Karlsruhe, Wien und Zürich. Sie arbeiten aber oft remote. Wir besetzen Rollen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch in mittelständischen Regionen, in denen lokal kaum Talent verfügbar ist. Wichtig ist eine ehrliche Erwartung an Präsenz. Volle Vor-Ort-Pflicht reduziert den Talent-Pool um über die Hälfte. Ein bis zwei Präsenztage pro Woche sind in der Regel ein guter Kompromiss.

Für Schweizer Kunden achten wir gesondert auf Bewilligungen, Quellensteuer und Sozialversicherung bei grenzüberschreitenden Einsätzen. Für österreichische Kunden auf ANÜ-Regelungen und das korrekte Vertragsmodell. Wir kennen die Stolpersteine und sprechen sie offen an.

Wie sich KI-Teams in den nächsten drei Jahren entwickeln

Wir sehen drei Trends, die jede Personalplanung betreffen. Erstens wachsen KI-Teams nicht mehr linear. Statt zehn Data Scientists stellen Unternehmen heute lieber drei Senior-Profile ein und ergänzen sie projektweise mit Freelancern. Das ist günstiger, schneller und besser steuerbar. Zweitens verschwindet die scharfe Trennung zwischen Software Engineer und Machine Learning Engineer. Wer LLMs in Produkte einbaut, schreibt produktiven Code, kümmert sich um Latenz und Kosten und versteht Evaluations. Drittens entstehen neue Rollen rund um Sicherheit und Governance: AI Safety Engineer, AI Compliance Lead, Responsible AI Officer.

Für die Praxis heißt das: Bauen Sie Ihr Team kleiner, dafür erfahrener. Nutzen Sie Contracting, um Spitzenlast oder Spezial-Know-how kurzfristig zu holen. Investieren Sie früh in Governance, bevor es der EU AI Act erzwingt. Und planen Sie Führung mit. Ein gutes KI-Team ohne klare Führung wird schnell zu einem teuren Forschungsprojekt ohne Wirkung.

Typische Fehler bei der Besetzung von KI-Rollen

Wir sehen sie immer wieder. Erstens: das überladene Anforderungsprofil. Wer einen Kandidaten mit zehn Jahren Erfahrung in einer Technologie sucht, die es seit drei Jahren gibt, sucht erfolglos. Zweitens: die unrealistische Vergütung. Senior-Profile bekommen monatlich mehrere ernsthafte Angebote. Wer im unteren Drittel des Marktes zahlt, sieht sie nicht. Drittens: ein unklares Mandat. „Wir wollen etwas mit KI machen“ ist kein Briefing. Wer mit dieser Erwartung sucht, verliert Zeit und Vertrauen.

Auch der Auswahlprozess selbst macht oft den Unterschied. Lange Pausen zwischen Gesprächen, mehr als drei Runden, Take-Home-Aufgaben ohne Bezug zur echten Arbeit – all das vertreibt gute Kandidaten. Wir helfen, den Prozess zu straffen, ohne Qualität zu verlieren.

Was Sie konkret von der Erstberatung erwarten dürfen

Dreißig Minuten, kein Verkaufsgespräch. Wir fragen nach Ziel, Zeitrahmen, Budget und Team. Wir sagen Ihnen, welches Modell passt, was es realistisch kostet und wie schnell wir liefern können. Wenn wir nicht die richtige Adresse sind, sagen wir auch das. Sie bekommen anschließend eine kurze schriftliche Einschätzung, die Sie intern teilen können.

KI-Recruiting in der Praxis: ein Beispiel

Ein mittelständischer Industriekunde aus Süddeutschland wollte seine Qualitätskontrolle automatisieren. Vorhandene Daten: viele Bilder, wenig saubere Labels. Vorhandenes Team: zwei klassische Softwareentwickler, keine KI-Erfahrung. Geplante Laufzeit: vier Monate bis zum produktiven Pilot. Wir haben in zehn Tagen einen erfahrenen Computer-Vision-Freelancer vermittelt. Er hat das Labeling strukturiert, ein erstes Modell trainiert, einen Trainings- und Auswerteprozess etabliert und das interne Team schrittweise an die Arbeit herangeführt. Nach vier Monaten lief der Pilot. Nach sechs Monaten konnten die internen Entwickler den Betrieb übernehmen. Heute spart der Kunde messbar Ausschusskosten – ohne ein eigenes KI-Team aufgebaut zu haben.

Genau dafür ist Contracting da. Schnell, fokussiert, mit klarem Wissenstransfer. Wer dagegen langfristig in KI investiert, baut parallel ein internes Team über Festanstellungen auf. Beides schließt sich nicht aus, im Gegenteil: in den meisten unserer Mandate kombinieren Kunden beide Modelle.

Glossar in Kurzform: was hinter den Rollen steckt

Machine Learning Engineer baut und betreibt Modelle in Produktion. Data Scientist analysiert Daten, baut Prototypen, kommuniziert Ergebnisse. LLM Engineerentwickelt Anwendungen auf Basis von Sprachmodellen. Prompt Engineer spezialisiert sich auf Prompt-Design, Evaluation und Tooling rund um Sprachmodelle. RAG-Architekt verbindet Sprachmodelle mit eigenen Daten. MLOps Engineer automatisiert Training, Deployment und Monitoring. AI Solutions Architectentwirft das Zusammenspiel von Modellen, Daten und Infrastruktur. Head of AI verantwortet Strategie, Team und Roadmap. Chief AI Officer trägt KI auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene. Eine ausführlichere Variante finden Sie im Glossar.

Was uns von Standard-Recruitern unterscheidet

Drei Punkte. Erstens: Wir reden über Architektur, nicht über Buzzwords. Unsere Berater haben selbst KI-Projekte begleitet, gesteuert oder geliefert. Zweitens: Wir präsentieren wenig, dafür passgenau. Drittens: Wir sind ehrlich, wenn ein Wunsch nicht realistisch ist. Lieber ein klares Wort jetzt als ein gescheitertes Mandat in drei Monaten.

Quellen und weiterführende Lektüre

Marktdaten, Gehaltsbänder und regulatorische Hinweise in diesem Text stützen sich unter anderem auf folgende Quellen:

  • Bitkom Research, Studien zur KI-Adoption im deutschen Mittelstand (2023–2025)
  • Stifterverband & McKinsey, „KI-Kompetenzen für Deutschland“
  • StackOverflow Developer Survey, Vergütungsdaten DACH
  • Honeypot & Hays IT-Fachkräfte-Reports DACH
  • Europäische Kommission, Verordnung über Künstliche Intelligenz (EU AI Act)
  • Deutsche Rentenversicherung, Hinweise zur Statusfeststellung bei Selbstständigen
  • Eigene Marktbeobachtung aus über 200 Mandaten in Contracting, Vermittlung und Executive Search

Weiterlesen im Wissens-Hub

Wenn Sie gerade eine konkrete Rolle besetzen wollen oder unsicher sind, welches Modell passt, sprechen Sie mit uns. Die Erstberatung ist kostenlos, dauert dreißig Minuten und ist verbindlich nur in einer Sache: einer ehrlichen Einschätzung.

Erstberatung vereinbaren

Herausgeber: Spitzenbesetzung. Stand: 2025. Beratung im gesamten DACH-Raum: Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Wien, Zürich, Basel, Genf.